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Konsolentische

Rein technisch gesehen handelt es sich bei dem Konsolentisch um eine Unterart des Zargentisches, bei dem die Platte durch Trägerkonstruktionen im Gestell (Konsolen) verstärkt wird. Da der Zargentisch ohnehin im Untergestell schon aus zwei Seitenwänden besteht, lassen sich auch mehrere Ebenen einziehen, so dass der Etagentisch entsteht. In dieser Vielfalt zwischen stabiler Konstruktion durch zwei Seitenwände im Untergestellt und mehreren Fächern, die dort auf mehreren Ebenen angeordnet sein können, ist der Konsolentisch eine echte Bereicherung bei der Möblierung eines Raumes. Durch seine reichhaltige Gliederung wirkt er – je nach Ausführung – sehr repräsentativ oder auch rein praktisch.


Auch Tische mit Schubfächern unter der Tischplatte werden zu Konsolentischen gerechnet. Sie nehmen allerdings eine Sonderstellung ein, denn an ihnen lässt es sich unter Umständen auch noch bequem sitzen. Eine typische Form dafür ist der traditionelle Schreibtisch. Moderne Bürotische dagegen verzichten aus ergonomischen Gründen auf weitere Ebenen unterhalb der Arbeitsplatte und werden lieber mit Rollcontainern kombiniert, um die Arbeitsgeräte aufzubewahren. Beinfreiheit trifft ansonsten für Konsolentische nicht zu. An Konsolentischen sitzen ist natürlich möglich, wenn sie als Couchtische gearbeitet sind, unter die aber ohnehin niemand seine Füße steckt. Die Hauptfunktion des Konsolentisches ist seine dekorative Wirkung. Deswegen steht er auch meist an der Wand.

In seiner Funktion ist er deshalb auch eher mit einer Anrichte zu vergleichen als mit einem Esstisch. Aber der Konsolentisch bietet (außer bei Schubladen unterhalb er Tischplatte) eine offene Ansicht. Das macht ihn für dekorative Elemente interessant. Diese können auf der Tischplatte oder in den verschiedenen Ebenen platziert werden.

Darüber hinaus entfaltet der Konsolentisch selbst dekorative Wirkung. Die Fächer unterhalb der Tischplatte können so reichhaltig angeordnet sein, dass der Eindruck eines überdimensionalen Setzkastens entsteht. Schließlich ist der Konsolentisch eine Erfindung des Barock, der zudem noch geschwungenen Linien und üppige Ornamentik liebte. Im Gegenzug betont eine sparsame, rein geometrische Ausrichtung den funktionalen modernen Charakter.

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