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Lisene

Die Lisene bezeichnet bei der architektonischen Fassadengestaltung leicht hervortretende und schmale Mauervorsprünge, mittels derer die Ansicht eines Gebäudes gegliedert werden kann. Die Art des Bauens löste die mittelalterliche und barocke Säulen- und Pilastergliederung von Fassaden ab, da sie sich erheblich leichter in das Ausgangsmaterial und den Bauprozess integrieren lässt. Das Prinzip wurde im 19. Jahrhundert in den Möbelbau übernommen, da sich auch die zunehmend industrielle Produtkion auf diese dekorative Technik besser einstellen ließ.  Der Begriff stammt vom französischen „lisiere“ (Saum, Kante). 

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