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Rahmen

Rahmen verleihen Bildern erst die richtige Wirkung – sagen die Traditionalisten. Sie gehen allerdings noch davon aus, dass der Inhalt eines Kunstwerkes am besten gegen die übrige Umwelt abgegrenzt werden sollte. Heute werden Rahmen eher integrativ eingesetzt. Denn erstens muss es nicht immer „große Kunst“ sein, was da an der Wand hängt, und zweitens stellen Rahmen heute mittlerweile ein Verbindungsglied zu einer Wohnumwelt dar, die selbst ästhetisch deutlich aufgewertet ist. Rahmen sind heute nicht mehr nur auf den Inhalt eines Bildes fokussiert, sondern beziehen sich  auch auf den Charakter der Einrichtung.


Trotzdem haben Rahmen natürlich noch ihr Eigenleben, mit dem sie einem Bild zu einer ganz besonderen Wahrnehmung verhelfen können. Das beste Beispiel dafür sind massive Rahmen, die mit ihrem „Mehr“ an Fläche dem Bild eine klare Zentrumsfunktion zuweisen. Die Form des Rahmens kann auch die Beziehung zu dem Bild verdeutlichen. Wer das Bild seiner/s Angebeteten in Herzform präsentiert, lässt auch einen Blick in das eigene Herz zu.

Auch ovale Rahmen sprechen von einer besonderen Beziehung. Sie machen sich besonders gut bei Porträts, da die Form des Rahmens den umrissen eines Gesichts folgt. In dieser Form sind füllen Porträts das gesamte Bild aus und zeigen an, dass nichts wichtiger ist als dieses Gesicht.

Rahmensets helfen, verschiedene Bilder in einem Zusammenhang zu bringen. Zwar können Größe und Form unterschiedlich sein, aber die gleiche Farbe stellt die Bilder auf eine gemeinsame Ebene. Bilder werden im Übrigen gern in größerer Anzahl an eine Wandfläche gebracht. Die Rahmen helfen, daraus auch eine ansehnliche Struktur zu bilden.

Rahmen können allerdings auch völlig ohne Bild einen interessanten Anblick an der Wand bieten. Dazu braucht man jedoch keine besonders spektakuläre Wandfarbe, sonder nur ein kleines Accessoire, das sich in den Rahmen stellen lässt. Probiert doch einmal die Wirkung eines Rahmens, auf dem nur eine kleine Katzenfigur sitzt.

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