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Wohnzimmer gestalten in 3 Schritten

Wie lässt sich gemütlich und optisch ansprechend das eigene Wohnzimmer gestalten, ohne auf wichtige Funktionen, etwa genügend Stauraum zu verzichten? Stapelweise Kartons in den Ecken oder schwere Schränke sorgen in der Regel weder für Harmonie im Raum, noch lässt sich eine gemütliche Atmosphäre schaffen. Hier gilt es, mit kleinen Tricks und wohl durchdacht, Optik und Funktion gekonnt zu verbinden, sodass Ihr Euch schlussendlich in Eurem Wohnzimmer auch wohlfühlt.

Schritt 1: Ein Möbelstück, mehrere Funktionen!

Es ist immer praktisch, wenn Ihr Möbelstücke und Wohnaccessoires auswählt, die über mehrere Funktionen verfügen. Auf diese Weise könnt Ihr sozusagen „zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“. Der Wohnzimmerschrank muss zum Beispiel keinesfalls nur Gläser oder Bücher beherbergen. Hier könnt Ihr auch dezent die Stereoanlage verschwinden lassen oder im unteren Bereich eine Spielecke für die Kleinen einrichten.

Durch Schrankrückwände lässt sich in der Regel kinderleicht ein Loch für Kabel bohren, sodass Ihr Eure Stereoanlage auch problemlos anschließen könnt. Schränke mit einem Regalboden im unteren Bereich eignen sich zudem hervorragend als Kinderküche.

Aus Klebefolie schneidet Ihr vier Kochplatten aus und klebt diese auf den Regalboden. Runde Türgriffe dienen als An- und Ausschaltknöpfe und an die Innenseite der Türen lassen sich Haken anbringen, an denen Handtücher und Kochgeschirr aufgehangen werden können.

Soll der Herd noch einen Backofen bekommen, wählt Ihr einfach eine passende Kunststoffbox, einen Korb oder eine Holzkiste aus, die genau unter den Regalboden passt.

Zusätzliches Plus: Im „Backofen“ lassen sich kleinere Spielzeugteile schnell verstauen und das Wohnzimmer sieht direkt aufgeräumt aus.

Schritt 2: Farbige Akzente mit Wohnaccessoires setzen!

Es ist immer einfacher, eine Decke, ein Kissen oder eine Vase auszutauchen, als das ganze Wohnzimmer neu zu streichen. Der Geschmack kann sich rasch ändern, sodass Ihr bei der grundsätzlichen Wandgestaltung maximal zwei Farben auswählen solltet.

Wer mag, kann beispielsweise drei Wände des Raumes weiß oder beige und die Wand hinter dem Sofa in der Lieblingsfarbe anstreichen. Dieser Farbton gilt als Grundlage für die weitere Raumgestaltung. Hier können nun je nach Lust, Laune und Jahreszeit verschiedene Kissen, Dosen, Vasen und, und kombiniert werden.

Ihr könnte natürlich auch gerne mit Mustern experimentieren. Gefällt Euch nach einer Weile eine Farbe oder ein Design nicht mehr, tauscht Ihr einfach die Wohnaccessoires aus und der ganze Raum erhält sofort eine neue und frische Optik. Auf diese Weise lässt sich auch besonders einfach und schön an die einzelnen Jahreszeiten angepasst das Wohnzimmer gestalten.

Schritt 3: Der eigene Geschmack zählt!

Ihr werdet Euch in Eurem Zuhause nur dann richtig wohlfühlen, wenn Ihr die Räume für Euch selbst und nicht für irgendwelche Gäste einrichtet. Es muss nicht das teure Ledersofa sein, obwohl Ihr viel lieber auf einem Stoffbezug sitzen möchtet. Die alte Lieblingsdecke, wertvolle Erinnerungsstücke und die eine oder andere Zeitung auf dem Couchtisch gehören zu Euch.

Ein Wohnzimmer, aufgeräumt und gestaltet, wie im Einrichtungskatalog, besitzt keine Persönlichkeit, keine individuellen Kleinigkeiten, die den Raum zu etwas Besonderem machen. Richtig schön und gemütlich lässt sich nur das Wohnzimmer gestalten, wenn Ihr Eurem Geschmack vertraut und mutig Gegenstände kombiniert, selbst wenn diese auf den ersten Blick überhaupt nicht zueinanderzupassen scheinen.

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